Zutaten (für 2 Personen):

4 Eier
100g Mehl
50-100g Zucker
1/2 Teelöffel Vanillin
1 Schluck Milch
Puderzucker, Nutella, Erdbeeren etc

An sich mache ich das Rezept immer nach Gefühl, deswegen sind die Angaben nicht allzu genau, aber es ist auch nicht schlimm, wenn da ein paar Gramm mehr Mehl oder Zucker im Teig sind.

Zunächst die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen.
Danach Zucker, Vanillin und Mehl hinzugeben, bis der Teig zu einem festen Klumpen wird. (siehe Bild oben rechts)
Dann einen Schluck Milch zugeben und wieder verrühren, bis man einen glatten Teig hat (nicht zu viel Milch nehmen, der Teig sollte zähflüssig sein). Jetzt nur noch das Eiweiß behutsam unterrühren und schon ist der Teig fertig.
Jetzt muss der Teig nur noch in einer tiefen Pfanne mit etwas Öl auf mittlerer Hitze ca. 5min bleiben, dann kann man ihn wie einen überdimensionalen Eierkuchen wenden und schließlich mit dem Pfannenwender in Stücke "schneiden".
Fertig!



Da ich generell IMMER zu spät aufstehe, habe ich morgens nicht so viel Zeit wie am Abend. Meistens stehe ich hektisch auf und klatsche mir schnell so viel Schminke wie ich kann in so kurzer Zeit wie möglich ins Gesicht, aber wenn ich dann doch mal einen Tag erwische, an dem ich pünktlich aufstehe, dann sieht mein Morgen in etwa so aus:

1. Gesicht

Als erstes wasche ich morgens mein Gesicht, dafür verwende ich den Balea Reinigungsmousse. Ich mag den sehr gern, allerdings fühlt sich mein Gesicht danach sehr trocken an. Wenn sie sich extrem trocken anfühlt, benutze ich vor der Tagescreme noch etwas Dermatop, die ich sonst nur abends verwende, da sie sehr fettig und schwer auf der Haut ist. An normalen Tagen benutze ich eine Tagescreme, zum Beispiel die von Alverde für Sensible Haut. An meine Lippen mache ich noch ein wenig Kaufmanns Kindercreme und dann kommen wir schon zu den beiden Lieblingspunkten am Morgen:

2. Frühstück

Ich lasse mir meist morgens viel Zeit mit dem Frühstück, da ich nicht direkt Hunger habe. Entweder ich esse süß oder herzhaft zum Frühstück, dazu trinke ich gern einen Saft und Tee oder Latte Macchiato.

3. Makeup

Je nachdem, wie viel Zeit ich mir gelassen habe mit dem Frühstück muss es dann hier meistens schon schnell gehen. Ich bin ein absolutes Gewohnheitstier und schminke mich oft gleich und variiere dann nur den Lippenstift.

4. Haare

Ich bin an dem Punkt meistens zu faul, mir noch eine "ordentliche" bzw. aufwendige Frisur zu machen. Entweder ich mache ein paar Locken in meine Haare oder stecke sie halb nach Hinten. Ich bin niemand, der immer perfekt aussehen muss und deswegen ist mir meine Frisur meistens relativ egal. Mit den blauen Haaren geht das finde ich leider nicht mehr so leicht, weil die ein wenig Styling brauchen, da sie sonst schnell ungepflegt aussehen können.

1. Endlich sind wir mal wieder zusammen im Kino. Pitch Perfect 2! Der Film ist meiner Meinung nach eine typische Fortsetzung. Der erste Film war so erfolgreich, dass man krampfhaft noch eine zweite Handlung braucht. Sehr vorhersehbares Drehbuch und meiner Meinung nach auch nicht sonderlich gut gedreht und geschnitten. Trotzdem lustig, wenn man nicht allzu hohe Erwartungen hat. Flula hat seine Rolle als deutschen Konkurrenten sehr überzeugend und witzig dargeboten.
2. Wie jeden Dienstag Mensadate, diesmal sind wir sogar alle zusammen. Die Nudeln sind so "gut" wie immer, aber wir haben Rosenlimonade aus Prag. (Die natürlich jedem, außer mir, schmeckt.)
3. Fremde Menschen in die eigene Wohnung lassen, ist etwas seltsam. Die Leute kommen in dein Zuhause, weil es bald ihr eigenes Zuhause sein könnte. Wie verrückt das ist!
4. Fernbusbusiness. Es ist echt schon eine Weile her, dass ich das letzte Mal in einem Fernbus saß. Angenehmer ist es definitiv nicht geworden. Dank der Deutschen Bahn und ihren andauernden Streiks sind die Busse natürlich alle ausgebucht. So angenehm. Diesmal hat sogar mal der Bus Verspätung, klasse!
5. Das Geburtstagskind wird heute schon vier Jahre alt! VIER! Er ist quasi erwachsen! Wo sind die letzten Jahre denn hingeflogen? Von Tante Julia und Tante A. gibts eine Torwand zum Geburtstag.
6. Endlich wieder ESC! Viel zu müde versucht, die Beiträge anzugucken, die waren dieses Jahr aber langweiliger als die letzten 5 Jahre zusammen. Deutschland bekommt keinen einzigen Punkt, auch schön!

Endlich wieder etwas Normalität hier! (Ja, ich fotografiere immer nur das Essen, aber ich verspreche, dass alles Geschriebene der Wahrheit entspricht. Ich habe Freunde! Wirklich!)

1. Frühstücksdate. Ich habe die blöde Angewohnheit, mir Freunde zu suchen, die VIEL zu zeitig aufstehen. Aber kann man ja nichts machen, solange sie den Tisch decken und Brötchen mitbringen, gehts schon ;)
2. Youtube, Nutella Mikrowellenkuchen und Eiscreme. Es könnte schlimmer sein!
3. Ahhhh! Staffelfinale GNTM Ahhhh! So langsam habe ich mir einige Namen gemerkt und schon ist die Staffel wieder vorbei (hust!). Weil ich selbst keinen Ofen mehr besitze, backen alle meine Freunde mir Sachen im Ofen. Zu gütig von euch! Aber da es nun mal so ist, wie es ist, fällt das Finale nach einer Stunde und einem Rausschmiss von Madame 4. Platz aus. Begründung? Bombendrohung! Okay, dann schauen wir eben The Blind Side, Sandra Bullock mag ich ja so gern! (Wir waren so verwirrt beim Ertönen der Warner Bros Melodie. Was soll das?!) (Wenn ich noch einen Witz von wegen Kalorienbombe lese, muss ich vermutlich kotzen.)
4. Wenn man dann mal wieder Zuhause ist und das Wetter endlich nach Sommer schreit, kann man auch einfach den kompletten Tag bei Oma in der Hollywoodschaukel auf dem Balkon verbringen. Die ganze Kinderbande ist auch da, es gibt Kaffee, Kuchen und alte Möbel, die Oma loswerden will. So kann das doch auch jede Woche sein, oder? Eigentlich wollte ich ja nur Wandfarbe holen, das ist aber um einiges besser. Oma findet die Haare gar nicht so schlimm, wie ich vermutet habe. (Thihihi Meerjungfrauhaare!)
5. Und das zweite Finale steht diese Woche an- diesmal die Suche nach dem nächsten deutschen "Superstar". Die Staffel endet genau so langweilig, wie sie angefangen hat. Aber immerhin gibt es jetzt einen "Halbmillionär" mehr in Deutschland.
6. Sonntag mal anders: Wir sind zu THE MARKET ins Täubchenthal gegangen. Der Street Food-, Design- und Vintagemarkt hat zum ersten Mal seine Tore für uns geöffnet. Wir sind hellauf begeistert! Leckeres Essen überall (Die Entscheidung fiel auf Vöner und Veggie Cheeseburger von der Vleischerei), dazu noch Melt! würdige Musik und lauter schöne kleine Dinge von Schmuck über Beauty bis Second-Hand-Burgerpullovern (Und eine Menge Jute überall!). Das Publikum fällt doch eher in die Kategorie "Hipster" oder "Hipster mit Kind/ Kind im Prozess". Es hat auf alle Fälle Spaß gemacht und wir freuen uns aufs nächste Mal!

Und wieder tanzt der Wochenrückblick ein wenig aus der Reihe: Ich war (endlich!) in London, um eine gute Freundin zu besuchen, die ja unbedingt im Ausland studieren muss.


Dienstag

Die Bahnen streiken. Wie soll ich jetzt zum Flughafen kommen? Panisch mit Mama telefoniert, nur um dann doch noch einen Schienenersatzverkehr zu finden. Dieser ist dann ERNSTHAFT ein Sightseeing- Cabrio- Bus. Also die mit Plane als Dach. Macht sich gut auf der Autobahn. Aber egal, Hauptsache ich komme dann doch irgendwann an.
Ich bin das erste Mal seit über 5 Jahren wieder geflogen und auch zum allerersten Mal allein und was soll ich sagen.. So aufregend ist es dann auch nicht. Bei einem 20€ RyanAir Flug sind Testaments-/Liebesbekundungsnachrichten bei Whatsapp aber trotzdem nötig. Dann von Stansted nur noch eine Stunde mit dem Bus zur Liverpool Street Station (aussteigen nicht vergessen!) und schon kann der Kurzurlaub beginnen.

Mittwoch

Projekt: Haare färben. Ehe man dann aber endlich mal die Bleach London Haarfarbe gefunden hat, vergehen auch Stunden (Pro-Tipp: Die gibts nur im Boots auf der Oxford Street oder im Topshop ebenda). Ich hab euch alle nur verarscht (oder zumindest nicht alle Details des Plans dargelegt): Meine Haare sollten nicht blond, sondern Blau werden. Dafür verwendet haben wir OUT OF THE BLUE, da es einen hohen Violett- Anteil hat, der das Gelb aus meinen blondierten Haar ziehen sollte. Je nachdem, wie hellblond das Haar war und wie das Licht einfällt, strahlen meine Haare jetzt in einem Dunkel-/Hell-/Türkis-/Lilablau. Das Ganze hat uns nicht nur den ganzen Tag gekostet, sondern auch einiges an Nerven. Wenn man nämlich mit blauer Haarfarbe irgendwo hin einen Fleck macht, geht der nicht so schnell wieder weg. Aber das Ergebnis ists wert.
Abends dann mit den neuen Haaren (keine Angst, das war keine einseitige Veranstaltung :D) noch ein wenig abhipstern. Vom Studentenwohnheim zum London Eye läuft man einfach nur ein paar Minuten, so schön. Auch wenn das Wetter die ganze Woche Klischee-England-Regen und Wolken bleiben sollte, haben wir uns doch nach draußen getraut. Abendbrot direkt an der Themse macht man schließlich auch nicht jeden Tag. 

Donnerstag

Donnerstag stand ganz im Stern des Shoppings. 6 Stunden lang (die sich aber angefühlt haben wie 2- generell scheinen die Uhren in London extreeeem schnell zu gehen) auf der Oxford Street von einem Laden in den anderen, um extrem wichtige Erledigungen zu machen (Primark Strumpfhosen für £3 gehören in diese Kategorie). 
Highlight 1: Der Lush Store. Der(das?) größte Lush seit immer, mit 100 Exclusives, die es (vermutlich erstmal) nur in eben diesem Laden gibt. 3 Etagen voller schöner Dinge und Mitarbeiter, die den ganzen Tag nur eine Bath Bomb nach der anderen ins Wasser versenken (Traumjob!).
Highlight 2: Chocolate Brownie und Nutella Milkshake. Nomnomnom!
Highlight 3: Ein Süßigkeitenladen voller amerikanischer Sweets. Absolut überteuert, aber man lebt ja nur ein Mal, oder?!
Highlight 4: Die PhotoBooth im Topshop, die automatisch auslöst. Direkt mal komplett verkackt.

Freitag

Der Urlaub entwickelt sich zur Bodymodification-Projektwoche. Heute: Septum stechen lassen. Und zwar wir beide (yay!). So aufgeregt war ich schon lange nicht mehr. Ich wollte das Septum schon extrem lange, habe aber viele Horrorgeschichten gehört und deshalb gehörig Angst und Respekt bekommen vor den Schmerzen und Piercings allgemein. Das Ende vom Lied: Ich habs nicht mal richtig gemerkt, da tut Pickel ausdrücken mehr weh (Der Piercer meinte, ich hätte extrem weiche Haut, deshalb es sehr leicht zu stechen ging. Außerdem ist er sehr kompetent und hats auch ordentlich gemacht). Heute, 2 Tage nach dem Stechen, merke ich immer noch nichts (weswegen ich das Septum tatsächlich manchmal vergesse und daran rumzerre. Hupsi.)
Dann Abends direkt in den neuen Stammclub, das Amersham. Vorn ein Pub, hinten vergleichbar mit dem letzten und dem aktuellen Atomino gemischt. Der Club ist kostenlos, dafür spielen die DJs aber auch nur bis 03:00Uhr. Aber dann kommt man wenigstens relativ schnell wieder ins Bett.

Samstag

Wie? Es ist schon Samstag? Was? Wann? Die Woche war einfach viel zu schnell vorbei, es kam uns eher so vor, als hätten wir nur Stunden und nicht Tage miteinander verbracht.
Ausschlafen, Eierkuchen zum Frühstück/ Mittag und dann geht es auch schon wieder zur Liverpool Street Station. Einige Tränen sind gekullert, aber zum Glück sehen wir uns in 4 Wochen schon wieder Mäuseken, halte durch!
In Deutschland muss man sich dann wieder mit nichtfahrenden Bahnen herumschlagen, aber nach 9 Stunden unterwegs bin ich dann doch auch endlich wieder zuhause angekommen. (Wovon die reine Flugzeit ja nur 1,5h Stunden sind... Danke Deutsche Bahn! #hdgdl)



Jedes Mal, wenn wir im Vapiano sitzen, kann ich nur an eines denken: Das Dessert. Und wie jedes Mal zieht es mich magisch zur Crema di Fragola hin. Wenn es im Vapiano doch so lecker ist, sollte ich ein vergleichbares Dessert selbst doch auch hinbekommen, oder nicht?!
Im Internet habe ich dann direkt gestöbert, was denn so alles in der Mascarpone- Creme enthalten sein könnte. Da mir ein Großteil der Rezepte aber zu "kompliziert" war für ein Glasdessert(Ugh. Gelantine!), habe ich kurzerhand beschlossen, einfach mal zu experimentieren und bin sehr froh über das Ergebnis gewesen. Meinem Besuch hats auch geschmeckt ;)

Man benötigt: (für ca. 6 Gläser)
500g Mascarpone
3 Eier, getrennt
(min.) 100g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker oder Vanillin
frische Erdbeeren
Minzblätter und Kakaopulver zum Dekorieren

Die Zubereitung ist ganz einfach:
1. Eier trennen.
2. Eigelb und Zucker zu einer hellen Creme schlagen (ca. 3min mit dem Handrührgerät), danach Vanillezucker oder Vanillin nach Geschmack dazugeben.
3. Mascarpone in die Eigelb-Zuckermischung einrühren.
4. Eiweiß steif schlagen.
5. Eischnee unterheben.
6. Hübsch in Gläser auffüllen, mit Erdbeeren dekorieren. Fertig!

Einziges Manko an der Creme sind die rohen Eier und die damit verbundene Salmonellengefahr. Aber wir wollen ja den Teufel nicht an die Wand malen- bisher ist noch nie etwas passiert. Trotzdem guten Appetit!



Dieses Mal ein etwas anderer Wochenrückblick: Meine Woche begann ziemlich unspektakulär, nur um dann Ende der Woche extrem spitze zu werden.
WIR HABEN MAJOR LAZER GESEHEN! LIVE! DIREKT VOR UNSEREN AUGEN!(WHAAAAAT?!)
1. Angefangen hat alles Donnerstag Morgen. Koffer und Katze eingepackt, um mal wieder im Zug Richtung Heimat zu sitzen. (Nur um 2 Stunden später mit dem Auto wieder an der Lieblingsstadt vorbeizufahren).
2. 550km Autobahn. Pinkelpause, hier im Westen (poaaah! Der Westen!) hängen die verloren gegangenen Schlüpfer noch fein säuberlich nebeneinander. Vielleicht mussten die einfach mal Trocknen.
3. Bitches be road-trippin'. Mehr Snacks als man essen kann und extrem gute Laune kombiniert mit Stau. Was wollen denn auch alle im Ruhrpott?
4. Von beinahe verloren gegangenen Autos und Schlüsselkarten können wir auch ein Lied singen. ("Wie jetzt? Der DIPLO gehört zu Major Lazer?!", "Oar, guggd ma! Das Bild isja hübsch!")
5. Ohne jetzt jemanden auf den Schlips treten zu wollen, aber Düsseldorf ist extrem hässlich. Und dann kommt man in die Nähe des Clubs und Alles sieht auf ein Mal aus dem Nichts total schick aus. Wie die Dresdner Neustadt. Nur mit viel mehr Polizei (die aber anscheinend auch nötig ist da) und noch mehr Menschen. Und mehr Assis.
6. Angekommen in Cube. Wunderschöner und winziger Kellerclub, oben mit Tischkicker und Sitzgelegenheiten plus Gemälden. Unten tropft einem der Schweiß von der Decke, aber so soll es ja auch sein.
7. Kurz vor um 1 ist es dann so weit- MAJOR LAZER kommen mitten durch den Club, direkt an uns vorbei, zum DJ Pult. Dank Geschubse und Gedrängel sind wir auf ein Mal in der ersten Reihe und ganz schnell auch ohne T-Shirt.
8. Nach einer Stunde komplett im Arsch und mehr als glücklich geht es dann zurück ins Hostel. Wir haben es alle noch nicht so ganz realisiert. AHHH! Leifgohls!

Rückfahrt direkt am nächsten Morgen, wie immer viel zu früh! Laufende Nase, Ohrenschmerzen, Stimme weg. Wunderschön! Im Oktober gehts dann nach Berlin in die Columbiahalle. Wir können es kaum erwarten. Dann sinds auch keine drölftausend Kilometer zur Venue. Mädchenurlaub mit euch allen!