... Blut aus der Nase.
Die unendliche Prüfungszeit, Monat zwei. Bibliothek, schulische Verpflichtungen- mein Neffe hat Schulanfang! Jetzt schon! Mein kleiner L. ist so gar nicht mehr klein! L., falls du das in einem halben Jahr lesen kannst: Ich hoffe du hast eine wunderschöne Schulzeit, viele Freunde und extrem viel Spaß. Und falls du irgendwann mal enttäuscht über eine Note oder sonstiges sein solltest- die Welt wird sich weiter drehen, Kopf hoch, mach einfach so gut, wie du kannst, das bedeutet nicht, dass du der Beste sein musst. Du schaffst das schon. Und falls dir irgendwelche Lehrer dumm kommen, laber ich auf die ein mit meinen Biwi-Uniquatsch! Du kannst also nur gewinnen!
Meine Cousine hatte dieses Jahr das Pech, am ersten Schultag Geburtstag zu haben. Und weil das noch nicht schlimm genug war auch noch der erste Tag an einer neuen Schule. Deshalb habe ich sie, viel zu früh am Morgen, bis zur Aula gebracht und dann schnell wieder nach Hause!
Und was kann ich mit einem perfekt durchgeplanten Quartal so gar nicht gebrauchen? Eine Woche lang krank sein. Schön mit Fieber und eine Pause nach drei Schritten brauchen. Super Körper. Danke!  Schön alles für eine Woche im Verzug, deshalb Krankheit ignorieren und trotzdem die Projektarbeiten (die so erstmal viel schöner, praktischer und weniger zeitaufwändig klingt) und Hausarbeiten schreiben. Für Krankschreibungen habe ich keine Zeit. So läuft das hier nicht! Nicht mit mir!
Und dann noch das Highfield. Anfang des Monats haben Brudi und ich Tickets gewonnen. Und ich bin krank. Fuuuuck! Okay, Schmerzmittel hilft durch den Tag. Und dann kommt das Wetter 2017 wieder zu einer Glanzleistung - Platzregen. Evakuierung zu den Bussen. Auf dem 45min Weg KOMPLETT nass. Also so wirklich komplett nass geworden. Scheiße! Es ist kalt, niemand kann sagen, ob die Bands noch spielen können und wir versuchen im Festival-Penny irgendetwas zu finden, dass uns helfen könnte. 2 Microfasertücher für einen Euro und ein Paar Socken muss reichen. Alle nassen Klamotten ausziehen, nur den Wechselpulli aus dem Schließfach anziehen, damit man es irgendwie aushält (hihi, hat sie Brüste gesagt?!)... Wie kann eine Hose überhaupt so nass werden, wenn es regnet?! Unterstellen, zittern, was essen und hoffen. Nach Stunden kommt dann die Nachricht, dass es weitergehen kann. Mit den Beginnern. (Die exakt(!) dasselbe machen wie auf dem Kosmonaut. Jeder Satz, jeder Witz. Toll! Dafür hat Clueso freiwillig noch ein paar Lieder gespielt, viele scheinen sich darüber gefreut zu haben. Schön für diejenigen😄) Der einzige Grund, zum Highfield zu wollen, war für uns Billy Talent. Die nicht spielen konnten. F.U.C.K. Direkt alle Bands verpasst, die ich unbedingt sehen wollte (für Bosse stand sogar schon alles bereit, die 257er konnten zwei Lieder spielen, Alligatoah auch komplett weggefallen.) Okay, Tag 1 zählt nun vermutlich zu einer klassischen Festival-Erfahrung. Der Schmerz über das ausgefallene Billy Talent Konzert sitzt tief. Bitte nicht darauf ansprechen. Sonst muss ich Gefühle fühlen. Ekelhaft.
Tag 2. Besseres Wetter. Den Tag mit inhalieren und allen freiverkäuflichen Medikamenten begonnen. Okay. Diesmal hab ich keinen Turnbeutel dabei. Los gehts. Schlamm überall. Fatoni, Feine Sahne Fischfilet, Thees Uhlmann, Milky Chance, SDP, der Pall Mall Stand, Handbrot und Falafel trösten ein wenig. Abends noch Gedränge bei Kraftklub, ein bisschen Pogen, ein bisschen aufwärmen. Die Casper Show aus der Ferne betrachten und die neuen Lieder live ziemlich gut finden. Okay, ab nach Hause.
Tag 3. Eigentlich wollte ich den Sonntag weglassen, weil ich eh krank war, mich die Bands nicht sonderlich interessiert haben und am Montag früh das Praktikum anfing. Aber nach dem Freitag mussten wir aus Trotz erstrecht gehen. Schön Nuttööö mitgröhlen, die Donots und The Offspring angucken. Dann gehen wir zur anderen Bühne und wundern uns schon, wieso es so leer ist. Nächste Enttäuschung- auch Placebo fallen aus. Und das so spontan, das es keinen Ersatz gibt. Dann eben in den Jägermeister-Hirsch. Dort gratis Alkohol und guten Blick über das Gelände. Tausende Menschen, die einfach nur rumstehen, weil gerade keine Bands spielen. Wieder zum Pall Mall Stand wechseln. Die Toten Hosen noch angucken. Naja. Welch langweiliges Ende für das Festival. Dafür ein bisschen Pyro. Mein Fazit vom Highfield 2017? Leckeres Essen, ganz okayes Gelände, leider war die eine Bühne viel zu leise und auch zu klein geplant, für das Wetter kann niemand was, aber das hat vieles versaut. (Okay ja, 2017 du bist wütend. Ich kann es verstehen. 2016 hatte schon den Status als Horror-Jahr und du willst auch etwas abhaben. Das Jahr des beschissenen Wetters. Wir haben es verstanden, Klimawandel ist real und der Mensch macht den Planeten kaputt.) Trotzdem vieles gesehen, Brudi mal auf ein Festival geschleppt und weg vom Schreibtisch gewesen. Danke unverschämtes Glück.
Dann der "Tag danach". Nach 3h Schlaf aufstehen, alles packen und ab in die Heimat. Der Zug hat natürlich Verspätung. Dann eben direkt zur Schule. Ein bisschen hospitieren, das Bändchen anstarren und vermutlich einen äußerst guten ersten Eindruck machen. Und dann endlich wieder ins Bett. Während der ersten Woche des Praktikums habe ich noch so viel für die Uni zu erledigen, dass gar keine Kapazität für die Schule da ist. Trotzdem Blockstunden zu planen, war nicht gerade leicht. Mein Kopf wechselte immer zwischen Postkolonialismus und NS/Nachkriegszeit/Ost und West hin und her. Ruhe! Mein Körper fordert Ruhe! (Dann Ende September, die Erkältung muss warten, bis ich dafür Zeit habe.) Tschüss August!
... hinterlässt tiefe Furchen im Parkett. 
Und die unendliche Geschichte der Prüfungszeit beginnt. Dieses Mal mit ausgeklügeltem Tagesplan. Fast stündlich getaktet, alles geplant bis Ende September. Dann, in zwei langen Monaten, endlich für zwei Wochen frei, ehe das neue Semester beginnt (schreibt Zukunfts-Julia während exakt dieser freien Zeit). Und was gibt es besseres, als sich einen freien Tag in der Woche zu nehmen, an dem man nur das tut, was man will. Und die Wochenenden im Juli sind gnädig. Zwei Mal am See, Besuch aus Dresden, Besuch in Dresden, Besuch aus Chemnitz, Besuch in Chemnitz. Und nebenbei so beschissene Alltagssachen wie (IKEA, lol, nein. Das war nice) neuen Perso beantragen. Können wir kurz darüber reden wie unsagbar furchtbar die Bilder immer werden. Und können wir direkt danach ganz kurz darüber reden, wie viel besser meine Augenbrauen aussehen im Vergleich zum Perso Bild mit 16 und Führerscheinfoto mit 18? Gut Ding will Weile haben.

Throwback-was-auch-immer-für-ein-Wochentag-gerade-ist. Was war gleich nochmal im Juni alles los? Das Semester neigte sich dem Ende entgegen, es wurde, wie immer, wieder stressiger und alles, was Spaß macht, muss der Arbeit weichen. Ist schon anstrengend, ich zu sein. Naja. Hallo Juni, du warst gut zu mir. Das Wetter war.. naja.. okay?! So wie das ganze Jahr bisher halt. Irgendwo zwischen sehr warm, extrem kalt, fünf Minuten Sonne und dann extremem Platzregen. Aber trotzdem waren wir im Juni auf dem Campusfest, beim Pfingstturnier (Familientradition!), auf dem Kosmonaut und viel in der Wohnung (wer hätte es anders erwartet). Das Campusfest hat trotz viel zu niedriger Temperaturen für *hust* Sommer extrem viel Spaß gemacht, am witzigsten war der Dude, der beleidigt abgehauen ist, weil ich nicht mit ihm Händchen halten wollte und mich dann deswegen als Feministin "beleidigt" hat. Wie fragil Maskulinität doch sein kann. (Und ich bin ne scheiß Fotze!) Das nächste Highlight war das Kosmonaut, mein Zuhause, meine Heimat (Hier bin ich Mensch, hier kann ich weird sein). Highlight - wie jedes Mal - das Herzblatt. Maeckes - Platzregen bei "Loser". Deichkind. Ein warmes Bett. Frühstückseskalation zuhause. Und weil wir so viel außerhalb des studentischen Alltagslebens unternommen haben, kommt zum Ende des Monats die Gewissenskeule und die Prüfungszeit beginnt. Tschüss Juni!

Achja, der Mai. Wie gern erinner ich mich an die eine Woche Sommer zurück, die wir 2017 bisher hatten! Schön! Nachdem wir die Jahreszeit "Frühling" einmal komplett außer Acht lassen, springen wir direkt zwischen Sommer und Herbst hin und her. Schön! Im Mai waren wir im Grassi Museum bei Shahak Shapira (wessen Hüften übrigens lügen!). Dann noch ein paar extra Uni-Veranstaltungen, von denen man eher geht, um sein Seminar zu schaffen, was dann logischerweise ausfällt. Die Museumsnacht zum ersten Mal miterleben und das Handy sagt einem nach Stunden immer noch "Sitze weniger, beweg dich mehr und treib Sport." Ähh hallooo, rude?! Dabei ganz (il)legal Fotos gemacht und über die Menschheitsgeschichte philosophiert. Nice. Und dann einen Cheeseburger bei Mcns, weil Kulturvolk. Erstes Grillen im Park, erstes Eis in der Stadt, mal wieder halbes Leben im Zug verbracht, Danish Girl in der MB angeguckt, Bilder im Fotoautomaten gemacht, den Cousinen und Neffen beim Reiten zusehen, wieder in den Park, vollstopfen beim All you can eat Buffet beim Mongolen (das hast du jetzt davon, Health App!), Geburtstage gefeiert und mit der Katze die Fäuste erhoben und beschlossen, wer als nächstes Sterben soll. Tschüss Mai!
Wie ich in meinem letzten Post bereits erwähnt habe, hört und liest man in diversen Magazinen vom Trend Holographic Makeup. Nunja, dass das Ganze nicht so leicht ist, habe ich ja auch schon versucht, in Ansätzen zu erklären. Holografisch bedeutet, dass der komplette Regenbogen reflektiert wird, am besten sieht man diesen Effekt meist bei Silber (weswegen zum Beispiel auch die Pigmente für Fingernägel fast immer einen silbernen Touch haben).
Aber ein paar Ausnahmen gibt es dann doch- und zwar bei Glitter. Für Fingernägel längst nichts neues mehr, für Makeup, vor allem in Deutschland, aber schon. Nur so am Rande: benutzt bitte niemals nicht kosmetisches Glitzer im Gesicht, vor allem nicht am oder auf dem Auge. Kosmetisches Glitzer ist leicht abgerundet, hat also keine scharfen Kanten mehr. Selbst diese abgerundeten Dinger tun im Auge genug weh- bei anderen Glitzer (also für die Fingernägel oder zum Basteln) kann man sich ernsthaft verletzen. Und Risse auf dem Auge will niemand, also lieber Finger weg!
Zurück zum Thema- NYX ist, wie man vielleicht mittlerweile weiß, eine meiner Lieblingsmarken. In den letzten Wochen und Monaten sind NYX mit immer mehr Produkten nach Deutschland gekommen (sagt man das so?!), darunter sind auch endlich wieder die Glitzer, die es vor ein paar Jahren schon mal bei Douglas gab, aber anscheinend nicht gekauft wurden. Der passende Primer dazu ist perfekt- das Glitzer hält perfekt auf dem leicht klebrigen Primer, der aber nicht zu klebrig und bemerkbar auf dem Auge ist. Die Tube ist auch riesig, ich brauche immer nur gaaaanz wenig für mein Lid. Mit einem abgeschrägten oder kleinen Pinsel kann man mit etwas Geduld auch nur einen Eyeliner oder Formen mit dem Primer vormalen und dann vorsichtig das Glitter darauf platzieren. Auch wenn ich kein sonderlicher Fan von der "Reihenfolge" beim Makeup bin, würde ich trotzdem empfehlen, zuerst die Augen zu schminken und erst danach die Foundation, falls etwas Glitzer auf die Wangen fällt.
Das Glitter gibt es übrigens bei Douglas (ew, das Produktbild. Das Silber Holo ist übrigens wirklich die Farbe "crystal", auch wenn die Farbe wie Kotze aussieht auf dem Foto)und asos.
Im Moment scheint echt JEDES Makeup Produkt holografisch zu sein. Zumindest wenn man diversen Newsfeeds glauben will. Aber- Achtung Klugscheißermodus- fast keins davon ist tatsächlich holo (meistens ist immerhin die Verpackung holografisch, aber naja).

Mal kurz zum Klären der Begrifflichkeiten:
- chrome: metallisch glänzende Farbe
- duochrome: metallisch glänzende Farbe mit einem Farbwechsel (wenn man aus einem anderen Winkel auf die Farbe schaut) (zBsp. Braun und Grün bei vielen Lidschatten wie Mac Club)
- multichrome: mehr Farben als Duochrome (oft bei Nagellack zBsp. in blau, lila und kupfer)
- irisierend: je nach Blickwinkel verschiedene Farben des Regenbogens, also fast holografisch, aber nicht ganz (obwohl sich selbst da die Geister streiten, manche setzen irdescent mit holographic gleich) (zBsp. Seifenblasen oder Fliegen)
- holografisch: ALLE Farben des Regenbogens in einem Pigment/ Partikel, was auch immer - bei Makeup bisher quasi nicht umgesetzt oder umsetzbar.

Die meisten Makeupprodukte, die als holografisch deklariert werden, sind in Wirklichkeit maximal duochrome. (Hauptsache Trendwörter benutzen. Clickbait und so.) Ja, ich bin ein Pedant. Trotzdem!
Ich nehme an, dass Cristine von simplynailogical viel zu dem Trend beigetragen hat, aber wer liebt nicht schimmerende Regenbogendinge?!

Hier ein paar Dinge, die ich so gefunden habe, die tatsächlich holo sind:
- Mac 3D Glitter (Gold, Silber, Pink, Schwarz)
- NYX Glitter (Crystal und Violet)- dazu funktioniert der passende Primer am besten
- ASOS Clutch
- London Rebel Sandalen

Wieder eines der Produkte, die ich unbedingt kaufen musste. Ich bin seeehr sehr blass und habe einen pinken Unterton, was den Foundationkauf echt erschwert, vor allem im Drogeriebereich. Vor einem Jahr wurde dann auch noch meine Lieblingsfoundation von Manhattan (Easy Match) aus dem Sortiment genommen (die neue Version davon muss ich noch ausprobieren, da ich so viele Flaschen der alten Version wie möglich gekauft habe, habe ich immer noch eine letzte volle Flasche Foundation da), deshalb habe ich immer mal nach Alternativen geschaut. Astor macht eine helle Foundation und auch helle Concealer, wird aber komplett aus dem Sortiment genommen (sowohl bei dm, als auch Rossmann und Müller), also fällt die Marke auch hier raus. 
Catrice brachte dann vor einigen Wochen als Erweiterung der Prime& Fine Reihe die Transformer Drops auf den Markt, in Lightening und in Darkening (die Farbe ist allerdings nicht sonderlich dunkel und wirkt relativ rotstichig, weshalb die Farbe sicher nichts für alle Dunkelhäutigen ist. Auch da frage ich mich des Öfteren, wieso es Foundations in Deutschland immer noch nur in gefühlt 3 verschiedenen gelben "Nude" Tönen erhältlich sind. Mehr Vielfalt bitte. Maybelline und L'Oréal produzieren sowohl sehr helle als auch sehr dunkle Foundations, nur werden die nicht in Deutschland verkauft. Mähh!) Naja, zurück zum eigentlichen Thema. Die Lightening Drops habe ich in der großen Theke bei Müller (3,50€) gefunden und sofort zugeschlagen.

v.l.n.r.: Lightening Drops, Manhattan Easy Match Foundation, Bourjois Healthy Mix Foundation

Wie man bei den Swatches gut sehen kann, sind die Lightening Drops tatsächlich heller als meine normale Foundation und eignen sich damit auch für mich zum Aufhellen 'normaler' Foundations, bei denen die hellste Farbe, nunja, seeehr dunkel für mich ist. Am besten funktioniert das Ganze, wenn ich die Farben auf meinem Handrücken mische und dann mit einem Pinsel auftrage. Allerdings habe ich festgestellt, dass mein Puder öfter Risse bekommt und trockene Stellen eher zum Vorschein treten, wenn ich viel von den Drops verwende. Soweit ich das Ganze getestet habe, sollten die Drops maximal im Verhältnis 50-50 verwendet werden, wenn man mehr davon verwendet, hält meine Foundation nicht mehr richtig und sieht schnell unschön aus. Leider haben die Drops auch einen Gelbstich und sind (wen überrascht es) nicht sonderlich, naja, hell. Wer also noch blasser ist, kann mit den Drops nichts anfangen (stattdessen kann man die weiße L.A. Covergirl Foundation oder die Lightening Drops von theBodyShop versuchen).
Für mich kein direkter Flop, für den Preis ein okay-es Produkt, aber, wie so oft auf dem deutschen Markt, nicht hell (bzw. bei den darkening drops dunkel) genug und deshalb eher für die "Normalbraunen" geeignet.