Jedes Mal, wenn wir im Vapiano sitzen, kann ich nur an eines denken: Das Dessert. Und wie jedes Mal zieht es mich magisch zur Crema di Fragola hin. Wenn es im Vapiano doch so lecker ist, sollte ich ein vergleichbares Dessert selbst doch auch hinbekommen, oder nicht?!
Im Internet habe ich dann direkt gestöbert, was denn so alles in der Mascarpone- Creme enthalten sein könnte. Da mir ein Großteil der Rezepte aber zu "kompliziert" war für ein Glasdessert(Ugh. Gelantine!), habe ich kurzerhand beschlossen, einfach mal zu experimentieren und bin sehr froh über das Ergebnis gewesen. Meinem Besuch hats auch geschmeckt ;)

Man benötigt: (für ca. 6 Gläser)
500g Mascarpone
3 Eier, getrennt
(min.) 100g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker oder Vanillin
frische Erdbeeren
Minzblätter und Kakaopulver zum Dekorieren

Die Zubereitung ist ganz einfach:
1. Eier trennen.
2. Eigelb und Zucker zu einer hellen Creme schlagen (ca. 3min mit dem Handrührgerät), danach Vanillezucker oder Vanillin nach Geschmack dazugeben.
3. Mascarpone in die Eigelb-Zuckermischung einrühren.
4. Eiweiß steif schlagen.
5. Eischnee unterheben.
6. Hübsch in Gläser auffüllen, mit Erdbeeren dekorieren. Fertig!

Einziges Manko an der Creme sind die rohen Eier und die damit verbundene Salmonellengefahr. Aber wir wollen ja den Teufel nicht an die Wand malen- bisher ist noch nie etwas passiert. Trotzdem guten Appetit!



Dieses Mal ein etwas anderer Wochenrückblick: Meine Woche begann ziemlich unspektakulär, nur um dann Ende der Woche extrem spitze zu werden.
WIR HABEN MAJOR LAZER GESEHEN! LIVE! DIREKT VOR UNSEREN AUGEN!(WHAAAAAT?!)
1. Angefangen hat alles Donnerstag Morgen. Koffer und Katze eingepackt, um mal wieder im Zug Richtung Heimat zu sitzen. (Nur um 2 Stunden später mit dem Auto wieder an der Lieblingsstadt vorbeizufahren).
2. 550km Autobahn. Pinkelpause, hier im Westen (poaaah! Der Westen!) hängen die verloren gegangenen Schlüpfer noch fein säuberlich nebeneinander. Vielleicht mussten die einfach mal Trocknen.
3. Bitches be road-trippin'. Mehr Snacks als man essen kann und extrem gute Laune kombiniert mit Stau. Was wollen denn auch alle im Ruhrpott?
4. Von beinahe verloren gegangenen Autos und Schlüsselkarten können wir auch ein Lied singen. ("Wie jetzt? Der DIPLO gehört zu Major Lazer?!", "Oar, guggd ma! Das Bild isja hübsch!")
5. Ohne jetzt jemanden auf den Schlips treten zu wollen, aber Düsseldorf ist extrem hässlich. Und dann kommt man in die Nähe des Clubs und Alles sieht auf ein Mal aus dem Nichts total schick aus. Wie die Dresdner Neustadt. Nur mit viel mehr Polizei (die aber anscheinend auch nötig ist da) und noch mehr Menschen. Und mehr Assis.
6. Angekommen in Cube. Wunderschöner und winziger Kellerclub, oben mit Tischkicker und Sitzgelegenheiten plus Gemälden. Unten tropft einem der Schweiß von der Decke, aber so soll es ja auch sein.
7. Kurz vor um 1 ist es dann so weit- MAJOR LAZER kommen mitten durch den Club, direkt an uns vorbei, zum DJ Pult. Dank Geschubse und Gedrängel sind wir auf ein Mal in der ersten Reihe und ganz schnell auch ohne T-Shirt.
8. Nach einer Stunde komplett im Arsch und mehr als glücklich geht es dann zurück ins Hostel. Wir haben es alle noch nicht so ganz realisiert. AHHH! Leifgohls!

Rückfahrt direkt am nächsten Morgen, wie immer viel zu früh! Laufende Nase, Ohrenschmerzen, Stimme weg. Wunderschön! Im Oktober gehts dann nach Berlin in die Columbiahalle. Wir können es kaum erwarten. Dann sinds auch keine drölftausend Kilometer zur Venue. Mädchenurlaub mit euch allen!

1. Uniklo-Dekoration. (Ja, es tut gut, was ich in dem Raum getan habe) Ich könnte an dieser Stelle schreiben, wie toll meine Woche war, was sie definitiv auch gewesen ist, aber es ist eben doch nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen im Leben. Vertrauensbruch, weggeworfene Freundschaft, Beleidigungen und Kindergarten- ein Mal alles zum Mitnehmen. Und die Moral von der Geschicht': Das nächste Mal höre ich direkt auf mein Bauchgefühl.
2. Wohnungsbesichtigungsswag. Zwischen Seminaren und Vorlesungen noch kurz in Wohnungen vorbeihuschen und sich direkt verlieben.
3. Unschlagbare Angebote bei TK Maxx, da sind wir dabei. Ohne Handyakku findet man sich aber nicht in der Bahn und steht sinnlos eine Stunde in der Stadt rum, bis man sich dann doch mal findet- Missverständnisse machen Spaß. Aber dann haben wir doch alles, was wir wollten. Die Neue Messe ist auch voll hübsch, sieht ein bisschen aus wie im Herbst. Nur in warm.
4. Alles wie immer: GNTM Date. Vorher noch im Park abhängen und Erdbeeren essen. Selbstgemachte Bärlauchbutter auf frischem Kartoffelbrot und dazu Salat als Vorspeise, Ossi-Nudeln mit Wurst als Hauptgang und eine ordentliche Portion Ekel(und Himbeeren) als Nachtisch. Das Fotoshooting war aber auch sexy. "Mir ist egal wer dein Vadder ist- solange ich angel' läuft hier keiner übers Wasser "
5. Geld bezahlen, um ins Audimax zu dürfen? Ja klar! Das zweite Hörsaalgeflüster Festival steht an. Two Wooden Stones, HerrenmagazinKids of Adelaide, Ich und mein Tiger sind dieses Mal dabei. Es ist sehr ungewohnt, bei einem Konzert/Festivalding zu sitzen, aber es war insgesamt ein sehr schöner Abend, auch wenn ich einen Großteil der gespielten Musik so nicht anhören würde.
6. Sonntag ist Pancake- Tag. Erster Tag im Renovierungsbusiness. Fehlt nur noch das Equipment.

Es ist mal wieder so weit. Ich bin super gelangweilt von meiner Haarfarbe und -länge. Nachdem ich in mehreren Foren recherchiert habe, habe ich es erstmal auf "natürlichem" Wege versucht, meine Haare ein wenig aufzuhellen (mit eher mäßigem Erfolg). Nach einer Backpulver-Zitronen- Haarmaske waren meine Haare zwar eine Nuance heller, hatten aber auch zum ersten Mal seit langem wieder etwas Spliss, was aber kein Drama ist, da ich sie eh abschneiden wollte.

Auf anraten einer Freundin stieß ich dann auf den Über Hair Haarfabenentzieher bei Amazon für knapp 15€ mit Versand. Eben diesen habe ich dann auch sofort bestellt und nach nur einem Werktag war die Bestellung auch schon da (und das ohne das ach so tolle Amazon Prime).


Der Karton war recht klein und mit Schaumstoffbällen ausgepolstert, die meine Katze jetzt als Spielzeug benutzt. In dem Paket war der Entzieher bestehend aus 3 Flaschen (wie beim normalen Färben Flasche 1&2 mischen und Nr. 3 als Pflege bzw. Fixierer) mit Anleitung und Handschuhen und eine kleine Packung Gummibärchen, was ich sehr niedlich fand.

Meine Haare vor der Anwendung (und der Schere)

Jetzt zur Anwendung:

Wie üblich muss die Entwicklersubstanz in die Flasche geben und 60 Sekunden lang schütteln und danach den Entzieher gleichmäßig auf dem Haar verteilen. Das ging meiner Meinung nach damit viel leichter als bei normalen Haarfarben, weil der Entzieher etwas flüssiger ist als die meisten Colorationen. Was mir direkt aufgefallen ist, ist der Geruch. Nicht sehr schlimm, aber doch bemerkbar riecht es nach faulen Eiern und wird über die Einwirkzeit von 60min immer penetranter.

Nach der Einwirkzeit wird der Entzieher 10min lang ausgespült, mit dem Fixierer behandelt und dann wieder für 5min ausgespült, dann nach ca. 10 Minuten Pause nochmal mit dem Fixierer behandelt und wieder ausgespült. Dabei verbraucht man sicher eine Menge Wasser, aber nur so verschwindet der Geruch (und natürlich auch die Farbmoleküle) aus den Haaren.

Meine Haare unmittelbar nach der Anwendung. Die Spitzen sind noch nass und wirken deshalb noch dunkler.
Ich konnte definitiv einen Unterschied sehen zum Anfang. Aber dadurch, dass ich min. 3 Farbschichten auf meinen Haaren habe, ist das Ergebnis nicht perfekt und etwas ungleichmäßig geworden. Man sieht vor allem noch die Stellen, an denen ich mit dem fast schwarzem Braunton gearbeitet habe. Aber sonst sind meine Haare sehr gleichmäßg heller und kupferrot-Braun geworden. (Rottöne lösen sich am schlechtesten aus dem Haar, außerdem haben meine Haare von Natur aus einen sehr hohen Rotanteil, den man erst durch Färben bemerkt hat). Ich habe keinen Spliss oder stumpfes Haar bekommen, was manche bei anderen Entfärbemethoden beschrieben haben, sie sehen gesund aus und fühlen sich auch so an.

Fazit

Ich bin sehr zufrieden mit der Wirkung des Produktes und würde es jederzeit wieder kaufen. Wenn man nur ein Mal gefärbt hat und sich das als Fehler herausstellte, würde ich den Entfärber sofort empfehlen. Wenn man aber wie ich tausende Male schon zu (Färbe-)Flasche gegriffen hat, sollte man wissen, dass man entweder ein zweites Mal entfärben oder über die entfärbten Haare noch ein Mal (in dem helleren Naturfarbton) färben muss, damit sie ordentlich herauswachsen können. Mit der Zeit dunkeln die Haare nach dem Entfärben noch einmal ein wenig nach.
Ich werde noch eine zweite Anwendung machen und danach erst blondieren. Wenn man wie ich von extrem dunkel zu extrem hell wechseln will, dann ist man mit einem Entfärber besser dran, da er die Haare (zumindest sichtbar) nicht so sehr strapaziert wie mehrfaches Blondieren.
Man muss sich natürlich auch bewusst sein, dass so ein Entzieher kein Wundermittel ist und die "Fehler" der letzten Jahre in einer Stunde wieder wett macht. So einfach ist es dann halt doch nicht. Ich habe vor allem in den Längen meiner Haare sicher 10 Haarfarben übereinander, da kann man nicht erwarten, dass man sofort seine Naturhaarfarbe zurück hat.

1. Was immer alle gegen den Montag haben? Bei uns wird Erdbeer-Rhabarber Limonade gekocht, Pizza gebacken und dazu Film geglotzt. Und vormittags halt ein bisschen Unizeug erledigt.
2. Es wird Hühnerfrikasse gewünscht, also gibt es das auch. Und dazu noch mehr selbstgemachte Limonade. Abends dann die Kalorien wieder wegtanzen im Club Velvet, schließlich sind wir ja alle sportlich (haha!). Sportfakultätsparty& Lieblingsmenschen, so eine schöne Kombination. Auf dem Rückweg halten wir noch kurz bei unserer Lieblingsgärtnerei, dem Straßenrand.
3. Wenig Schlaf, schon wieder Uni. Zum Kotzen. Aber das Wetter meint es gut mit uns und wir verbringen einfach den ganzen Tag im Park und stopfen uns mit gesunden Sachen voll. Damit man auch noch ein wenig müde bleibt, geht man dann halt abends einfach noch (relativ) spontan zu einem Konzert. Wer die Orsons noch nicht live erlebt hat, sollte das DRINGEND(!) nachholen. Das Konzert war unglaublich unterhaltsam und schön. "Lass die Fotze wackeln"
4. Donnerstag dann die Quittung für den Schlafmangel- Augenringe bis zum Kinn und Stimme weg. Aber GNTM Date steht natürlich trotzdem an. Dämliche Bohnenstangen, dafür aber Pudding mit Erdbeeren und Windbeutel.
5. Das Wochenende verbringt man am Besten erstmal zuhause, weil es dort immer frische Brötchen und immer etwas zu tun gibt. Dann aber ganz schnell wieder ab in den Park!
6. Und weil wir immer noch süchtig nach Castingsendungen sind, laden wir uns halt die Lieblingsmenschen ein und gucken zusammen DSDS. Singen können die alle immer noch nicht. Das eigene Handy und Wer-kann-den-anderen-hässlicher-fotografieren-Bilder sind viel interessanter.

Was habe ich denn diese Woche so erlebt?
1. Diese Woche habe ich mein erstes Fahrstuhlselfie gemacht. Das muss noch besser werden!
2. Diese Woche hat die Uni wieder angefangen. Wieder ist alles wieder viel zu früh und viel zu langweilig. Aber immerhin sind alle genau so unmotiviert und müde wie ich. Keine irren Erstis- die haben die Realität nun auch erleben dürfen- schlechte Klausuren, zu wenig Zeit und vor allem zu wenig Kaffee.
3. Diese Woche hatte ich wieder Besuch von einem Herzensmenschen. Oder auch mein Zwilling, nur mit Hintern.
4. Diese Woche hat es sich zum 1. Mal wieder so richtig nach Sommer angefühlt. Grund genug, um durch die komplette Innenstadt zu latschen, Tourifotos zu versauen und die Sonnenbrille auszupacken.
5. Diese Woche hatte ich dann noch mehr Besuch. Diesmal aber weniger als erwartet, weil Kinder eben doch immer krank sind. Und weil man krank nicht zu Comedy- Veranstaltungen gehen kann, muss man die Tickets eben verkaufen und zusammen DSDS glotzen, das gehört sich so.
6. Diese Woche habe ich außerdem zum ersten Mal seit Langem wieder einen Tatort gesehen, der dank meinen negativem Tatort-Karma wieder mal richtig schlecht war. Dafür aber leckeres Essen und noch so ein Lieblingsmensch.
Diese Woche war eine gute Woche.

1. Die Woche gehen wir mal ruhig an, nicht so wie sonst, sonst ist alles hektisch und schnell und anstrengend und doof. Sturmfrei zuhause- was gibt es da besseres als 20min aufräumen und sich dafür den ganzen Tag richtig gut fühlen? Sicher nichts. Außer Pizza.
2. Sich endlich mal wieder mit Menschen treffen, mit denen man seit Monaten und mittlerweile sogar Jahren kein Wort mehr gewechselt hat. Eine Katze nach der anderen abknuddeln und über das aktuelle Fernsehprogramm diskutieren. Aus Gründen.
3. Besuch aus der Heimat! Viel zu lange aufbleiben, einen Disney Film nach dem anderen gucken und sich fragen, was man denn noch so essen könnte. Schön euch bei mir zu haben, die Zeit geht irgendwie immer viel zu schnell vorbei! (außer Nachts.)
4. Da hat man echt einiges an Auswahl an Bildern- ein Lieblingsessen nach dem anderen. (Pizzabrötchen, Currywurst mit Pommes, Cheeseburger, Schokokuchen mit Eis und Schlagsahne,  Eierkuchen, Erdbeeren und noch viele andere gesunde Sachen.) Aber dann haben wir uns doch noch künstlerisch betätigt und für Oma eine Osterdekoration gebastelt. Hoffentlich wächst die Kresse auch! Eigentlich wollten wir in den Wildpark, aber das Wetter hatte da eher keinen Bock drauf, also wir auch nicht. Nächstes Jahr dann vielleicht.
5. Ostern ist doch ein guter Grund, um sich schon wieder in einen Zug zu setzen. Vorausgesetzt, man wird nicht auf dem Weg dahin vom Wind weggeweht oder vom Hagel erschlagen. Unser Osterhase hatte dieses Jahr die Spendierhosen an und hat es trotz zahlreicher Wetterumschwünge und Schnee geschafft, alle zu überraschen. Danke!
6. Letzter freier Tag bevor die Uni schon wieder anfängt. So richtig wie Ferien ist das aber nicht als Student. Oder liegt das an dem Erwachsenenkram, den man sogar an einem Feiertag erledigen muss? Ordner sortieren, Stifte spitzen und los kann das Sommersemester schon gehen! Ob das Semester so wird, wie das Wetter in dieser Woche? Hoffentlich nicht!